Ein Messestand wird entworfen, gefertigt, aufgebaut, abgebaut und wiederverwendet. Eine Produktionsstätte für Messestände muss diesem Rhythmus folgen. Seit einigen Jahren wurde es bei uns langsam wirklich eng. Also suchen wir nicht anderswo nach größeren Räumlichkeiten: Wir bauen sie selbst.

Von Ingersheim nach Turckheim: ein paar Kilometer und eine Richtung
Wir verlassen Ingersheim und ziehen nach Turckheim um. 2 km Luftlinie, dasselbe Tal, derselbe Weinberg am Ende der Straße. Das Team bleibt dasselbe, die Arbeitsabläufe bleiben dieselben, die Nähe zu unseren Kunden ändert sich kein bisschen.
Was sich ändert, ist der Ort. Und vor allem die Art und Weise, wie wir ihn konzipiert haben.
1.200 m², die nicht mehr ausreichten
Derzeit arbeiten wir auf einer Fläche von etwa 1.200 m². Das neue Gebäude wird doppelt so groß sein und eine doppelt so hohe Deckenhöhe haben. Das bedeutet viermal so viel Platz zum Arbeiten.
Es geht nicht nur um die Auslage. In einer Messestand-Produktionsstätte bedeutet Fläche Arbeitszeit. Platz, um die Stände vor dem Verladen probemontieren zu können. Platz, um Konstruktionen zu lagern, die auf drei, fünf oder zehn Messen wieder zum Einsatz kommen werden. Und Freiraum, damit sich Tischlerei, Druckerei, Endbearbeitung und Logistik an einem Donnerstagabend vor dem Abtransport nicht mehr um denselben Quadratmeter streiten müssen.
Mehr Platz bedeutet besser vorbereitete Stände. Präziser in der Ausführung, höhere Servicequalität für Sie. Und auf einer Messe fällt das sofort ins Auge.
Ein Messestand-Workshop, der speziell auf die Branche zugeschnitten ist
Das ist der eigentliche Wendepunkt.
Ingersheim war früher eine Tischlerei. Wir haben sie übernommen, renoviert, umgebaut und mit viel Einfallsreichtum und Kompromissbereitschaft zu einer echten Produktionsstätte für Messestände gemacht. Das Ergebnis: Einige Jahre lang lief es sehr gut. Aber wir haben unser Handwerk an Räumlichkeiten angepasst, die eigentlich für ein anderes gedacht waren.
Dieses Mal bauen wir von Grund auf neu. Keine Renovierung, keine Sanierung: ein Gebäude, das von Null an und ganz nach unseren tatsächlichen Bedürfnissen entsteht.
Der Bau von Messeständen bringt Anforderungen mit sich, denen nur wenige Gebäude gerecht werden können. Höhe, denn ein Stand muss man auch im Stehen begutachten, nicht nur auf dem Plan. Sich nicht kreuzende Besucherwege, denn ein Projekt, das den Stand verlässt, darf nicht durch ein Projekt behindert werden, das gerade hereinkommt. Lagerkapazitäten, die unserem Know-how und unserer Qualität als Messebauer gerecht werden, denn unsere Aluminiumkonstruktionen sind keine Wegwerfartikel: Sie werden auf- und abgebaut, wieder aufgebaut – niemals weggeworfen. Und ein Ort, der für sich selbst spricht: Wir gestalten das ganze Jahr über Räume für andere; unser eigener muss zeigen, was wir können – bis ins Detail.
Dieses Gebäude haben wir um diese Aspekte herum entworfen. Um unsere Berufe herum und in der Reihenfolge, in der sie ausgeübt werden.

Die Arbeiten haben begonnen, die Fortsetzung folgt
Heute entsteht das Gebäude. Die Inbetriebnahme ist für Ende des Jahres geplant.
Wir werden im Laufe der Monate über den Fortschritt der Bauarbeiten berichten. Das Fundament, die Konstruktion, die Produktionskapazitäten und der Tag, an dem wir den ersten Messestand bei uns in Turckheim fertigen werden.
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ENJOY – Messestandgestalter, Imagegestalter. Elsass | Paris | Frankreich & weltweit














